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Grenz Gedenkstätte Eisfeld
Turm innen #1
Turm innen #2

Gedenkstätte Innerdeutsche Grenze - Grenzübergang Eisfeld-Rottenbach

 

Die Gedenkstätte Innerdeutsche Grenze wurde am 9. November 2014 aus Anlass des 25. Jahrestages der Grenzöffnung der Öffentlichkeit neu gestaltet übergeben. Sie befindet sich im ehemaligen Grenzturm des Grenzüberganges und gibt dem Besucher einen Einblick in das Leben an und mit der Grenze von 1949 bis 1989 im Bereich Eisfeld/Rottenbach. Die Ausstellung zeigt Dokumente und Bildmaterial zum ehemaligen Grenzübergang bis zur Öffnung am 10. 11. 1989. Anhand eines Grenzmodells wird das räumliche Ausmaß der Grenzübergangstelle Eisfeld - Rottenbach veranschaulicht. Die Gedenkstätte ist täglich von 8.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 2,00 € in 1,00 € Münzen und ist am Eingang zu entrichten. Allgemeine Informationen zum Grenzaufbau und den Grenzanlagen an der Innerdeutschen Grenze finden Sie im folgenden Video mit freundlicher Genehmigung der Deutschen Welle.

 

 

Bilder

 

 

NEU    - die  neue App „Grenzland“

 

www.blz.bayern.de/grenzland

 

30 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung und 31 Jahre nach dem Fall der Mauer stellt die Landeszentrale ein digitales Medium für Interessierte an der deutsch-deutschen Geschichte sowie an einer Tour durch den bayerisch-thüringisch-sächsischen Grenzraum zur Verfügung. Nach dem Motto „App aufs Handy laden und los geht die Tour zu unvorstellbaren menschlichen Schicksalen“ ist das Medium konzipiert. Die beiden angebotenen Touren starten am Bayernturm im Landkreis Rhön-Grabfeld und führen auf unterschiedlicher Strecke zum Deutsch-Deutschen Museum nach Mödlareuth im Landkreis Hof. Kooperationspartner ist die Bayerische Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen. Gefördert wurde das Projekt von der Bayerischen Sparkassenstiftung.

Die Grenzland-App kann über die App-Stores  auf das Handy heruntergeladen werden.

 

Jetzt bei Google Play

 

BLZ-Direktor Rupert Grübl: „Wir wollen das Jubiläum der Wiedervereinigung und des Falls der Mauer nutzen, um Menschen jeglichen Alters den Alltag mit dem Eisernen Vorhang, die Unterdrückung in dem Unrechtsregime DDR und die Freiheit in der rechtsstaatlichen Demokratie in der Bundesrepublik erfahrbar zu machen. Ich freue mich, wenn unsere Grenzland-App dazu beiträgt, dass möglichst viele Menschen diese abwechslungsreiche Landschaft mit historischen Ereignissen und menschlichen Erfahrungen kennenlernen können. Dieses Stück deutscher Geschichte darf nicht in Vergessenheit geraten.“

Die Grenzland-App vermittelt auf den Touren „Straßen in eine traurige Vergangenheit“ und „Wo Schicksale lebendig werden“ Einblicke in die Zeit von 1945 bis 1990. Nutzer der APP erfahren auf knapp 200 Kilometern Wegstrecke vom Bayernturm in Unterfranken bis nach „Little Berlin“ am Dreiländereck zwischen Bayern, Thüringen und Sachsen Details von der Unterdrückung von Menschen. Sie nehmen Anteil an ihrer Sehnsucht nach Freiheit und können ihre Bindung an die Heimat nachvollziehen. Die App erzählt von Menschen, die sich mit aller Kraft gegen die Zwangsumsiedlung durch die DDR wehrten. Sie führt zu Orten, die vom SED-Regime entvölkert und dann „geschleift“ wurden. Die App lässt Menschen in O-Tönen zu Wort kommen, die sich dem DDR-Regime entziehen wollten und konnten. Sie erinnert an die Friedliche Revolution, mit der Menschen in der DDR Mauern und Sperrzäune zu Fall brachten. Die App lädt ein in eine Gedenkstätte und Museen, wo man das Grenzsystem als Herrschaftsinstrument der DDR, aber auch den Alltag der Menschen an beiden Seiten des Eisernen Vorhangs nachzeichnet.

Grenzturm Eisfeld
Grenzturm am Abend
Dunkle Seite